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Umwelttipps zum Heimwerken

Wer kennt das Problem nicht: Sie benötigen exakt 9 Schrauben oder Dübel, müssen aber 50 kaufen, weil dies die kleinste Verpackungsgröße ist. In der Werkstatt bleiben leere Hartbox-Schachteln aus PVC und angebrochene Vorratsmengen zurück, die oft noch nach Jahren nicht aufgebraucht sind. In Haushaltgeschäften und im Eisenwarenhandel können Sie die gewünschte Kleinmenge bedarfsgerecht abzählen, abmessen oder auswiegen lassen.

Verwenden Sie Lacke und Farben, die auf der Basis weitgehend naturbelassener Inhaltsstoffe hergestellt sind oder solche Produkte, die das Umweltzeichen tragen. Bei ihnen darf der Lösungsmittelgehalt höchstens 10 % betragen.
Umweltverträgliche, sogenannte ökologische Baustoffe wie Innenausbauplatten, Farben, Dämmstoffe, Fußbodenbeläge, u.ä. sind etwas teurer. Sie erfordern nicht mehr, aber andere Vorkenntnisse als die Verarbeitung herkömmlicher Materialien. Diese Nachteile werden jedoch durch das gesündere Wohnklima wieder wett gemacht.
Zur Behandlung von Holz im Innenbereich haben sich Bienenwachs oder Leinöl bewährt. Sollte im Außenbereich ein Schutz des Holzes vor Verwitterung und Pilzbefall nötig sein, sind Mittel zu empfehlen, die als wirksame Bestandteile Borverbindungen enthalten. Im ÖKO-TEST-Sonderheft 20 können Sie nachlesen, welche Holzschutzmittel wirkungsvoll und umweltverträglich sind.
Zum Verlegen von Teppichböden bzw. Fliesen sollten Sie lösemittelarme Dispersionskleber oder Kleber auf Mineralbasis verwenden.

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