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Um die Energieeffizienz von Kühl- und Gefrierschränken, Waschmaschinen, Wäschetrocknern, Geschirrspülern und in Zukunft auch Backöfen für den Verbraucher übersichtlicher zu machen, gibt es ein europaweit einheitliches Energieetikett. Ein farbiges Grundetikett, das mit einem individuellen Datenstreifen versehen ist, zeigt Hersteller und Modell, die Energieklasse und den Wasserverbrauch. Der Energieverbrauch ist in sieben Klassen, mit den Bezeichnungen von A-G eingeteilt. A: besonders niedriger Verbrauch, G: besonders hoher Verbrauch. Geräte der A-Gruppe verbrauchen weniger als 55%, die der B-Gruppe 55-75% an Energie, während in der C- Gruppe mehr als 125% an Energie, verglichen mit dem Durchschnitt aller 1994 auf dem Markt befindlichen Geräte benötigt wird.
Eine EU- Richtlinie vom 1.9.1999 verbietet, Gefriergeräte der schlechteren Energieklassen in den europäischen Markt einzuführen. Weiterhin besteht seit dem 31.12.1997 bzw. dem 31.12.1999 eine Selbstverpflichtung der europäischen Hausgeräteindustrie, keine Geräte mehr mit einer schlechten Energieeffizienz zu produzieren. Das Energieetikett sagt allerdings nichts über die Umweltfreundlichkeit der Elektroprodukte aus, wie zum Beispiel der „Blaue Engel“. Bei diesem Gütezeichen sind neben der Energieeffizienz auch Kriterien der Umweltfreundlichkeit von Kälte und Schmiermitteln mit einbezogen.
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