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In Deutschland hat sich die Gewässergüte durch den Einsatz von biologischen Kläranlagen stark verbessert. Gerade das Baden in Industrie- und stadtfernen Fließgewässern sowie in offenen Binnenseen, die höher gelegen sind, wird als unbedenklich beurteilt.
Dies ist jedoch nicht der Regelfall, wie man beispielsweise in Italien sehen kann. Dort sind ein Fünftel der Strände nicht zum Baden geeignet. Aus diesem Grund hat Italien als einziger EG-Staat einen Verschmutzungsführer entwickelt.
Sie sollten deshalb bei ihrer Urlaubsplanung darauf achten, dass sie eine Gewässerzustandsbeschreibung erhalten. Diese können sie bei Umweltministerien, Gesundheitsämtern, Reiseveranstaltern oder Gastgebern anfordern. Dadurch erreichen sie eine Sensibilisierung für die Bedürfnisse der Urlauber und bringen die Anbieter in Zugzwang.
Es werden regelmäßig Untersuchungen der Gewässer durchgeführt, die Auskunft über die Eignung als Badegewässer geben. Leider wird jedoch in diesen Untersuchungen wenig über den ökologischen Zustand der Gewässer ausgesagt. Deshalb bleiben bei den Beurteilungen der Gewässer Tiere und Pflanzen meist unberücksichtigt, obwohl diese eigentlich eine große Rolle spielen.
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