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Zur Wasseraufbereitung und der Ausfilterung von Schadstoffen bietet der Handel eine Vielzahl unter-schiedlich arbeitender Geräte an: Ionenaustauscher, Geräte mit aktivkohlegefüllten Filterkartuschen sowie fest installierte Anlagen. Sinnvoll ist der Einsatz von Trinkwasserfiltern nur, wenn Wasser aus eigenen Versorgungsanlagen stark nitratbelastet ist oder aus öffentlichen Versorgungsanlagen sehr hart oder ge-chlort ist.
Die Wasserenthärter wurden entwickelt, um zum Schutz der Geräte und zur Waschmitteleinsparung das Wasser weicher zu machen.
Bei 70% der angebotenen Geräte kommt zur Regene-ration Kochsalz zum Einsatz. Die Folge: Lebensnot-wendige Calzium- und Magnesiumionen werden durch Natriumionen ersetzt, das Abwasser, die Flüsse und Bäche mit einer überflüssigen Salzfracht belastet. Enthärtungsanlagen sind deshalb allenfalls ab dem Wasserhärtebereich 4 zu empfehlen.
Wasserfilter - Tischgeräte arbeiten mit Aktivkohlefil-tern. Sie sollen unerwünschte Geruchs- und Ge-schmacksstoffe, Kohlenwasserstoffe, Pestizide und Schwebstoffe adsorbieren. Je nach Wasserhärte müs-sen die Kartuschen nach 60 – 100 Litern Wasser-durchlauf ausgetauscht werden. Nur in Einzelfällen werden die Patronen wieder aufgearbeitet.
Anbieter geben an, dass 85 bis 98% der Schwerme-talle ausgefiltert werden. Wenn aber im Trinkwasser der meisten Kommunen gar keine Schwermetalle nachweisbar sind, können auch keine 95% davon ab-gefiltert werden.
Über Lebensmittel oder Atemluft wird ein Vielfaches an Schadstoffen in den menschlichen Körper einge-tragen als durch Trinkwasser. Durch den Entzug le-benswichtiger Mineralien oder durch eine Verkei-mung der Filter bei längeren Standzeiten kann sogar eine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität die Folge sein.
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