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Chemie in der Kleidung

Cool ist sie, die neue Hose, mit Schlag und Stickerei auf dem Saum, aber irgendetwas stimmt nicht mit dem guten Stück. Immerzu juckt die Haut, wenn man sie trägt. Die Ursache der Hautirritation können Farbstoffe und Ausrüstungschemikalien sein. Um die Pflege und der Tragekomfort von Naturfasern zu verbessern, rüsten die Hersteller ihre Produkte mit bestimmten Eigenschaften aus. Begriffe wie „knitterarm“, „einlaufarm“ oder „formbeständig“ signalisieren dem Käufer, daß er dies Kleidungsstück weniger bügeln muß und daß es beim Tragen die Form behält und keine Knitterfalten bekommt. Leider sind die Chemikalien, die hierfür verwendet werden, gesundheitlich nicht immer unbedenklich. So ist beispielsweise für die Formaldehydzugabe eine gesetzliche Beschränkung festgelegt worden, um die Verbraucher vor übermäßiger Belastung zu schützen. Wem das nicht ausreicht, der kann sich an „Öko-Labeln“ orientieren. Diese „Öko-Label“ sind von den Herstellern initiiert, die sich dadurch verpflichten, bei bestimmten Zusatzstoffen Grenzwerte einzuhalten. Die „Öko-Label“ erfassen zwar nur einen geringen Teil der insgesamt ca. 8000 chemischen Zusatzstoffe, sie sind jedoch ein Schritt in die richtige Richtung. Wer auf Nummer Sicher gehen will, hat die Möglichkeit, Textilien aus unbehandelten Naturfasern zu erwerben. Die Hersteller, die sich im Arbeitskreis Naturtextilien zusammengeschlossen haben, bieten darüber hinaus Produkte an, die aus ökologisch angebauten Rohstoffen bestehen.

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