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Treten im Haus Schädlingsprobleme auf, die mit einfachen Mitteln nicht zu lösen sind sollte nicht in Eigenregie experimen-tiert werden. In so einem Fall ist es immer besser, einen pro-fessionellen Schädlingsbekämpfer einzubeziehen.
Eine professionelle Vorgehensweise zeichnet sich folgender-maßen aus:
Das Objekt wird genauestens inspiziert und alle Räumlichkeiten kontrolliert. Die Art, Stärke und Ausbreitung der Schädlinge ist in den unterschiedlichen Räumen der Wohnung exakt zu erfas-sen. Zur Ermittlung dieser Angaben werden in den befallenen Räumen Klebefallen eingesetzt. Es kann aber auch manchmal erforderlich werden, mit pyrethrumhaltigen Austreibesprays zu arbeiten.
Bei der folgenden Bekämpfung wird nicht „wild in der Gegend herumgesprüht,“ sondern gezielt die Brutnischen und Aufent-haltsorte der Schädlinge freigelegt, um eine lokal begrenzte Brutnischenentwesung und Spotbehandlung durchzuführen.
Ein professioneller Bekämpfer schützt sich selbst! Er wird nie behaupten, die eingesetzten Mittel sind völlig unbedenklich und daher sind auch keine besonderen Sicherheitsvorkehrungen erforderlich. Er wird nur mit entsprechender Schutzbekleidung und gegebenenfalls mit einem Atemschutzgerät arbeiten.
Von Schädlingsbekämpfern angebotene Dauerbehandlungen sind unseriös. Ein Fachmann behandelt nur so oft, wie es die Umstände unbedingt erforderlich machen.
Ständige Fortbildungen sind in diesem Beruf zwingend erfor-derlich. Entsprechende Qualifikationen und Sachkundenach-weise können von seriösen Fachleuten jederzeit vorgelegt wer-den.
Mit dem beauftragten Schädlingsbekämpfer sollte vor dem Be-ginn der Maßnahme ein schriftlicher Vertrag abgeschlossen werden. Der Vertrag sollte folgende Punkte enthalten:
 Befallsart:
Genaue Benennung der Schädlingsart(en) und der befallenen Örtlichkeiten.
 Bekämpfungsziel:
Tilgung oder nur Zurückdrängung des Befalls. Einer Tilgung ist allerdings immer der Vorzug zu geben.
 Anzuwendende Präparate:
Name, Hersteller, Wirkstoffe, Lösemittel, Hilfsstoffe.
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