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Was für Gartenpflanzen gilt, gilt im Großen und Ganzen auch für Balkon- und Zimmer-pflanzen. Allerdings ist es bei Topfpflanzen nur eingeschränkt möglich optimale Le-bensbedingungen für die einzelnen Arten zu schaffen. Zimmer- und Balkonpflanzen ha-ben nicht so eine große Widerstandskraft wie Gartenpflanzen und werden leichter von Schädlingen befallen. Häufige Ursa-chen für Schädlingsbefall bei Zimmerpflan-zen sind falscher Stand (zuviel/zuwenig Licht), zu niedrige Luftfeuchtigkeit und fal-sche Temperaturen.
Ein größerer Balkonkasten lässt sich mit Regenwürmern besetzen. Dadurch schafft man ein stabiles Bodengefüge und damit gesunde Pflanzen.
Zur Schädlingsbekämpfung genügen meis-tens einfache mechanische Maßnahmen wie Rückschnitt oder Abduschen. Eingesetzt werden können aber auch Locktafeln, gelbe mit Leim bestrichene Sticker die insbeson-dere gegen Weiße Fliegen (Mottenschild-läuse) eingesetzt werden. Ebenfalls über den Fachhandel sind eine Anzahl von Nützlingen zu beziehen. Sie lassen sich ge-gen Blattläuse, Spinnmilben und Weiße Fliegen einsetzen. In der Erprobung befin-det sich eine Art gegen Woll- und Schmierläuse.
Hartnäckiger Blattlausbefall lässt sich mit Schmierseifenlösung bekämpfen. Paraffinölpräparate sind noch das empfeh-lenswerteste Mittel gegen Schildläuse, die bei Zimmerpflanzen nicht selten auftreten.
Sollten so hartnäckige Schädlingsprobleme auftreten, dass sie mit den genannten Maß-nahmen nicht gelöst werden können, ist zu überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, sich von den Pflanzen zu trennen, bevor zu ge-sundheitlich bedenklichen Mitteln gegriffen wird.
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