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Ein Gartenteich sollte an einer besonnten Stelle des Gartens und nicht unter großen Bäumen, wegen des Laubantrages und der damit verbundenen Nährstoffanreicherungen (Algenwachstum und Störungen im Sauerstoffhauhalt), angelegt werden.
Die Größe des Teiches richtet sich nach dem Platz im Garten, je größer, desto besser, aber ein kleiner Teich ist auch eine Bereicherung.
Tiefe und Form hängen weitergehend von der Größe des Teiches ab, da die Neigung der Uferlinie nicht mehr als 1:5 bis maximal 1:3 (Gefälle im m) sein sollte. Um ein frostsicheres Überwintern von Amphibien und Insekten sicherzustellen, muss die tiefste Stelle des Teiches mindestens 80 cm sein. Auch Flachwasserzonen sind wichtig, die erwärmen sich schnell und ermöglichen ein artenreiches Leben.
Die Abdichtung mit Ton ist am sichersten und natürlichsten, muss allerdings sehr sorgfältig durchgeführt werden. Da der Ton auf dem Teichboden eingestampft wird, müssen beim Aushub des Teiches etwa 30 cm hinzugerechnet werden.
Wenn Folie benutzt wird, sollte es eine
Polyethylen – Folie sein. Sie sollte eine Mindeststärke von 1 mm besitzen und UV – Lichtbeständig sein.
Da das Pflanzensubstrat nährstoffarm sein sollte, eignet sich ein Gemisch aus Sand und Lehm.
Für die Bepflanzung sind einheimische und standortgerechte Pflanzen zu verwenden, jedoch keine stark wuchernde Teichpflanzen.
Auf das Einsetzen von Tieren sollte eher verzichtet und darauf gewartet werden, bis sie sich von selber ansiedeln.
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