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In Deutschland gehen jährlich etwa 795 Mio. Batterien und Akkumulatoren, die sogenannten Akkus, über den Ladentisch. Batterien und Akkus sind elektrochemische Stromquellen, d.h., sie wandeln chemische Energie in elektrische Energie um. Der größte Teil davon sind Zink-Kohle- und Alkali-Mangan-Batterien, die weitgehend frei von Quecksilber und Cadmium sind. Unterschieden wird zwischen den Sekundärbatterien, den Akkus, die einige hundert Mal wieder aufzuladen sind und den Primär- oder auch Trockenbatterien, die nach dem Entladen als Abfall entsorgt werden müssen. Bei der Entscheidung, ob Akkus oder Batterien verwendet werden sollten, muss ihre unterschiedliche Eignung bedacht werden. Dabei stellt sich vorab die Frage, ob es notwendig oder vorteilhaft ist, Geräte überhaupt über Batterien bzw. Akkus zu nutzen, da bei zahlreichen Geräten die Möglichkeit besteht, sie mit Netzstrom zu betreiben. Unvorteilhaft sind Akkus im Allgemeinen bei Geräten, die wie Taschenlampen nur in längeren Zeitabständen einmal Strom benötigen. Ungenutzte Akkus, besonders die Nickel-Cadmium-Akkus, können sich bei normalen Raumtemperaturen innerhalb des ersten Monats zu etwa 40% entladen. Akkus sollten in Geräten eingesetzt werden, die in einem kurzen Zeitraum einen kontinuierlichen, relativ hohen Stromverbrauch haben, wie z.B. Kassettenrecorder. Um eine lange Lebensdauer der Akkus zu gewährleisten, müssen diese richtig behandelt werden:
die Akkus sollten nie tiefentladen werden!
es sollte vermieden werden, Akkus verschiedenen Alters und verschiedenen Ladezustandes in einem Akku-Satz zu gebrauchen!
Entladene Batterien und ausgediente Akkus sind grundsätzlich beim Händler oder bei einer kommunalen Sammelstelle abzugeben. Inzwischen gibt es Recyclingverfahren für viele Batterietypen, aber die Effektivität hängt nicht zuletzt von der Sammelbereitschaft der Benutzer ab.
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