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Dicke Luft - ausgerechnet im Sommer?

Badewetter, die Sonne macht Überstunden – und dann die Durchsage, dass die Ozonwerte die kritische Schwelle überschritten haben. Um Kreislaufbeschwerden zu vermeiden, sollten Asthmatiker und geschwächte Menschen im Haus bleiben. Kinder sollten nicht draußen spielen und Sportler sollten mit dem Dauerlauf warten, bis sich die Werte wieder normalisiert haben.

Sommersmog kannte man früher nur aus Los Angeles. Eine Glocke von ätzenden Abgasen sammelte sich über der Stadt an. Doch während der heißen Sommer in den letzten Jahren ist das Problem auch in Deutschland zu verzeichnen.

Ozon entsteht unter starker Sonneneinstrahlung aus Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen. Autoabgase, Industrie- und Gewerbeabgase aber auch Luftverschmutzung aus privaten Haushalten tragen zu hohen Konzentrationen bei. In der äußeren Lufthülle ist Ozon lebenswichtig. Es schützt uns vor UV- Strahlung. In Bodennähe schädigt Ozon nicht nur unsere Atmungsorgane, sondern auch Pflanzen. Ozon gilt als Ursache des Waldsterbens.

Was können wir tun?
Autofahrten aufs absolut notwendige beschränken.
Fahrgemeinschaften bilden.
Aufs Fahrrad umsteigen oder öffentliche Verkehrsmittel
benutzen.
Energie sparen heißt Luftbelastungen vermeiden.

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