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Wenn man Kopfläuse hat, ist eine spezielle Therapie durchzuführen. Die Therapie sollte bei allen Familienmitgliedern durchgeführt werden. Außerdem sind weitere hygienische Maßnahmen zur Bekämpfung durchzuführen, wie z. B. das Waschen der Bett- und Leibwäsche und der Oberbekleidung (Mindesttemperatur 60°) sowie das Reinigen von Haar- und Kleiderbürsten.
Kopfläuse werden etwa 3 Wochen alt. Für ihre Entwicklung brauchen sie etwa 18 Tage. Davon entfallen 8 1/2 Tage auf das Nissenstadium und weitere 8 1/2 Tage auf das Larvenstadium. Bekämpfungsmittel sind spezielle Shampoos und Gele, die sie rezeptfrei in Apotheken erhalten können. Eine Nachbehandlung von Kopfläusen sollte 8-10 Tage später erfolgen.
Kopfläuse kann man auch aushungern, indem die befallenen Kleidungsstücke in einen Plastikbeutel gesteckt und fest verschlossen werden. Danach hängen Sie die eingepackten Kleidungsstücke bei Zimmertemperatur auf. Je wärmer, desto besser. Bei 25-30° leben die Kopfläuse noch etwa 2 Tage, bei 10-20° leben sie noch etwa 7 Tage und können noch schlüpffähige Eier legen. Lassen Sie sich fachlich beraten. Erst nach erfolgreich abgeschlossene Therapie dürfen betroffene Personen wieder öffentliche Einrichtungen betreten. Der Erfolg (Kopfläusefreiheit) der Therapie wird vom behandelnden Arzt oder dem Gesundheitsamt bescheinigt.
Merkblätter zur Kopfläusebekämpfung werden von den betroffenen Gemeinschaftseinrichtungen oder dem Gesundheitsamt des Landkreises Stade ausgegeben.. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an das Gesundheitsamt unter der Nummer 04141/ 12-700.
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