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Holzspielzeug hat wieder Hochkonjunktur. Von der Holzrassel fürs Baby bis zum Dreirad gibt es fast alles aus Holz. Holzspielzeug wird meist als umweltfreundlich angesehen, weil es langlebig ist und aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wird. Doch so einfach ist es nicht. Worauf sollte man beim Kauf achten:
Im Sinne der Nachhaltigkeit (kurze Transportwege, regionale Produkte) sollte einheimischem Holz der Vorzug gegeben werden.
Unbehandeltes Holz vermittelt intensive Materialerfahrungen, hat aber den Nachteil, dass Schmutz sich leichter in den Poren festsetzt. Die Behandlung von Holz soll hier Abhilfe schaffen, doch sie kann Schadstoffe emittieren. Mit Leinöl, Wachs oder ungiftigen Lasuren behandeltes Holzspielzeug ist lacküberzogenem Spielzeug vorzuziehen.
Weiterhin sollte man sich erkundigen, ob das Spielzeug repariert werden kann oder Ersatzteile erhältlich sind.
Um Verletzungen zu vermeiden, ist das Holz auf raue Kanten etc. zu prüfen.
Das GS-Zeichen steht für Geprüfte Sicherheit. So gekennzeichnetes Spielzeug wird von den Landesgewerbeämtern bzw. den technischen Überwachungsvereinen auf seine Sicherheit überprüft.
Auch das „spiel gut“-Zeichen bietet eine Orientierungshilfe. Es berücksichtigt Sicherheitsbestimmungen, Umweltkriterien und die pädagogische Eignung.
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